Presse

Auf dieser Seite stellen wir eigene Pressemitteilungen zur Verfügung und Links zu interessanten fremden Publikationen, die unser Thema berühren.


8.11.2016: Pressemitteilung des VDBW

Mit unserer Unterstützung hat der Medizinhistoriker Pierre Pfütsch eine interessante Arbeit über die Grundlagen des betriebsärztlichen Handelns in der NS-Zeit verfasst und auf dem diesjährigen Betriebsärztekongress in Dresden vorgestellt. Hierzu hat der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) eine Pressemitteilung veröffentlicht.


6.4.2016: VDBW aktuell 04/2016

In seinem aktuellen Mitgliederrundschreiben greift auch der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) das Thema betriebsärztlichen Handelns in der NS-Zeit auf.

In einer Rezension des Buches von G. Elsner „Als Betriebsarzt bei Adler, Opel oder Hoechst -Arbeitsmediziner während der NS-Zeit in Hessen“ schreibt der Präsident des Verbandes Dr. Wolfgang Panter:

„Die Geschichte der Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus kann uns auch heute wichtige Hinweise für eine humane Medizin geben.“


21.11.2015: Preis „Gegen Vergessen – für Demokratie“ für Prof. Dr. Dr. Frank Schneider:

Meldung im Deutschen Ärzteblatt 02 / 2016

Meldung im Deutschen Ärzteblatt 02 / 2016


15.11.2013: Forschungspreis: „Aus der Vergangenheit lernen“

Dtsch Arztebl 2013; 110(47): A-2256 / B-1984 / C-1922
Die Verbrechen des Nationalsozialistischen Regimes ließen auch 68 Jahre nach dessen Untergang die Menschen nicht los, sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Professor Frank Ulrich Montgomery, bei der Verleihung des Forschungspreises zur „Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“ im Medizinhistorischen Museum der Charité in Berlin. Der Preis wurde gemeinsam vom Bundesgesundheitsministerium, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der BÄK zum vierten Mal vergeben. Es sei wichtig, dieser dunklen Epoche deutscher Vergangenheit und ihrer Opfer zu gedenken, denn „die Zukunft kann nur gestalten, wer mit den Fakten der Vergangenheit lebt“, verdeutlichte Montgomery.

26.11.1979 Der Spiegel 48/1979

Ungeheurer Vorgang

Schneller und gründlicher als alle anderen Berufsstände haben sich 1933 die deutschen Ärzte dem Nazi-Regime verschrieben und dessen antijüdische Politik unterstützt. Das belegt eine neue Dokumentation.
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 Pressemitteilung 25. September 2013

Betriebsärzte untersuchen ihre NS-Vergangenheit

Bremen.
Mit seiner ersten Mitgliederversammlung am 27. September 2013 nimmt der Förderverein zur Erforschung des betriebsärztlichen Handelns in der NS-Zeit seine Tätigkeit auf. Der im Frühjahr 2013 in Oldenburg/Oldbg. gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Wissenslücken über Aufgaben und Aktivitäten der Betriebsärzte während der NS-Zeit zu schließen. Er sammelt hierfür Spenden, die der Finanzierung von medizinhistorischen Projekten dienen sollen.
Betriebsärzte gibt es nicht erst seit 1945. Aber was diese Ärzte in den 12 Jahren davor gemacht haben, ist weitgehend unbekannt. Inwieweit hatten sie mit Zwangsarbeitern zu tun? Waren sie beteiligt bei der Auslese kriegsdienst-verwendungsfähiger oder produktionsgeeigneter Menschen? Welche Organisationsaufgaben hatten sie in dem System? Diese Fragen beschäftigen eine ganze Reihe der heutigen Betriebsärzte, die trotz der Recherchemöglichkeiten des Internets hierauf keine Antwort gefunden haben. Hieraus und in enger Zusammenarbeit mit dem medizinhistorischen Institut der Universität Ulm erfolgte der Entschluss, einen Förderverein zu gründen, der Forschungen auf diesem Gebiet finanzieren soll. Inzwischen gibt es auch schon Mitglieder aus Österreich. Nicht nur Betriebsärzte können diesem Verein angehören oder spenden, sondern alle Bürger und Institutionen, die sich für ein möglichst komplettes Bild von den gesellschaftlichen Zusammenhängen in der NS-Zeit verschaffen wollen und Forschungen auf diesem Gebiet unterstützen wollen. Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am Rande des Deutschen Betriebsärztekongresses im Congress-Centrum Bremen statt.